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Wat soll schon schiefjen? -  Berliner Schnauze kricht zwee neue Flitzpiepn!

2018 eröffnete die Kabarettistin Marga Bach an der Karl-Marx-Allee eine Mundart-Spielstätte. Schön war die Zeit mit vielen tollen Programmen. Und jemütlich wars! Das „Berliner Schnauze“ ist ein kuscheliges Wohnzimmer-Theater im Alt-Berliner Stil mit kleiner Bühne und 100 Plätzen.
Nun, da die Berliner Seele etwas kürzer treten will, hat sie das Zepter an ein sympathisches Doppelpack abgegeben. Mal kiekn, ob dit wat wird!
Johannes Hallervorden und Joséphine Striebeck-Kellner treten nun die Nachfolge an. Und beweisen schon jetzt die Effizienz ihres Netzwerkes und organisatorisches Talent. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich eine beiläufige Idee in ein Konzept mitsamt Infrastruktur und Businessplan.
Ohne den Wohnzimmercharme der „Berliner Schnauze“ zu verändern, erweitern sie das Programm nun um weitere Perlen vor allem der Berliner Kleinkunst.
Schon im Mai bereichern Größen wie Bert Beel, Wladimir Kaminer, Harald Effenberg, Chanson-Nette, Günter Rüdiger und Christoph Schobesberger das Programm. Natürlich bleibt Publikumsmagnet Marga Bach mit ihren kultigen Programmen dem Theater weiterhin erhalten.
Den Anfang macht Johannes Hallervorden selbst. Am 06.05.2022 wird er mit seinem erfolgreichen Ein-Mann-Stück „Der letzte Raucher“ die neue Spielzeit einleiten.

 

Zu den beiden Neuen:


Johannes Hallervorden, geboren an der schönen französischen Atlantikküste machte nach seinem Umzug im Jahre 2009 erste Bekanntschaft mit der Berliner Art. Der Wunsch Schauspieler zu werden, war nicht zuletzt wegen seines erfolgreichen Vaters schnell geweckt und wurde auch genauso schnell erfüllt.  Spätestens seit er 2015 für seine Rolle MELCHIOR in der Disney-Serie „Binny und der Geist“ den Kinder-Medien-Preis DER WEISSE ELEFANT gewann und auch den GOLDENEN SPATZ, ist er in diesem Beruf angekommen. Seit dem Abitur 2016 widmet sich Johannes ganz dieser Passion. HAROLD in „Harold and Maude“ war seine erste große Theaterrolle, mit der er im September 2016 an den Schauspielbühnen in Stuttgart Premiere hatte und war danach auch am Schlosspark Theater in dieser ganz besonderen Rolle zu sehen. Weiter ging es 2017 mit „Am Bildschirm Licht“ und seit November 2017 mit „Ein gewisser Charles Spencer Chaplin“. Gleichzeitig dreht Johannes Hallervorden regelmäßig für verschiedene Film- und Fernsehformate und war zuletzt u.a. bei „In aller Freundschaft“ und „SoKo München“ zu sehen. Das Einmann-Stück „Der letzte Raucher“ durfte er bereits mehrere Male im Schlosspark Theater einem begeisterten Puplikum präsentieren.  Nun wird Hallervorden auch in der „Berliner-Schnauze“ versuchen, was 70 krebserregende Stoffe bisher nicht vermochten, dem Zuschauer auf amüsante Weise das Rauchen zu vermiesen.



In Joséphine Striebeck-Kellner erwachte durch ihren Großonkel bereits früh ihre Liebe zur Kultur. Horst Ramthor war u.a. Harfenist beim Rias und spielte mit Rolf Kühn, Bully Buhlan und Paul Kuhn. obschon er letztendlich nach München ging, hinterließ er einen tiefen Eindruck, der Jahre später noch sehr nützlich werden sollte. Nero Brandenburg konnte sich nämlich noch lebhaft an den berühmten Harfenisten erinnern und war daher schnell für das Projekt zu begeistern. Nach einer Schauspiel-Ausbildung bei Valentin Platareanu und Janina Szarek, absolvierte sie eine Musicalausbildung im, von Peter Stein gegründeten Berliner Ballett Centrum am Kurfürstendamm Karree.



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